Erstes Holz Innovations Forum
12 + 13. Februar 2020, Berner Fachhochschule

First Ever Venture Forum for Forest Industries
February 12th + 13th 2020, Bern University of Applied Sciences

About the forum / Über dieses Forum

Dieses Forum ist das (aller)erste Venture Forum für Innovationen in den Sektoren Forst, Holz, Papier und Waldtechnologien

Wir heißen Startups und KMU entlang der gesamten Wertschöpfungskette willkommen:

  • Grüne Biotech, Viskose, Holzfasern, Lignin, Biokomposite, Holzkomposite (Ersatz von Plastik)
  • Pflanzenzucht & Samen, Baumschulen
  • Wiederaufforstung, Erosionsschutz, Versteppungs- und Verwüstungsvorbeugung, Erosionsschutz, Feuerschutz und-bekämpfung
  • IoT und Software- Anwendungen, Drohnen,
  • Sägewerke, Maschinen für Holzbe- und verarbeitung, Forstmaschinen
  • Holzbau (Holzhäuser, Dachkonstruktionen, Terrassen, Tiny Houses), Schreinerhandwerk
  • Dienstleistungen für Forst & Wald, Holzhandel
  • Biomasse, Biofuels, Heizen mit Holz
  • Verpackung, Palletten, Papier & Pappe
  • Möbel, Parkett, Innenausbau
  • Holz- und Papierrecycling, Upcycling, Urban Mining
  • Holzfarben  und – lacke
  • Begrünung von Städten, Parks, Fassadenbegrünung, Dachgärten
  • Klimaschutz, – verbesserung, - wandel, Nachhaltigkeit, NGO/Initiativen
  • Agroforestry
  • Forst- und Holzforschung
  • Jagd und Wild
  • Artverwandte Branchen (Wasser, Landwirtschaft, ...)

 

This forum is the (very)first venture forum for innovations in the forestry, wood, paper and forest technology sectors

We welcome start-ups and SMEs along the entire value chain:

  • Green biotech, viscose, wood fibres, lignin, biocomposites, wood composites (replacement of plastics)
  • Plant Breeding & Seeds, Nurseries
  • Reforestation, erosion control, prevention of desertification and desertification, erosion control, fire protection and fire fighting
  • IoT and software applications, drones,
  • Sawmills, woodworking machinery, forestry machinery
  • Timber construction (wooden houses, roof constructions, terraces, Tiny Houses), carpentry
  • Services for forestry & forest, timber trade
  • Biomass, biofuels, heating with wood
  • Packaging, Pallets, Paper, pulp & cardboard
  • Furniture, parquet, interior fittings
  • Wood and paper recycling, upcycling, urban mining
  • Wood paints and varnishes
  • Greening of cities, parks, façade greening, roof gardens
  • Climate protection, - improvement, - change, Sustainability, NGOs/Initiatives
  • Agroforestry
  • Forest and wood research
  • Hunting and game
  • Related branches (water, agriculture, ...)

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CSR-Forum - das Interview mit Herrn Leonhard als PDF öffnen
DER WALD - Dreh- und Angelpunkt einer intakten Industrie-Gesellschaft

Our forum will be conducted bilingually

One progam is held in german language with a geographic focus on Germany, Austria & Switzerland. One program is international in English.

We focus on corporates, initiatives, foundations, forest owners….. from France, Scandinavia, Baltic States, United Kingdom,  USA & Canada and – of course – Israel.

Of course parties from any other regions are welcome.

We invite attendees of both days to attend our first day’s dinner as well as the final reception.

For more information, feel free to connect with Ulf Leonhard at:

Das Forum findet zweisprachig statt

Ein Programm hat einen geographischen  Fokus auf der DACH-Region in deutscher Sprache. Das Parallelprogramm ist international und in englischer Sprache.

Wir laden die Teilnehmer zum Dinner am Abend ein.

 

Die Stadt der Zukunft | von Conrad Amber

Eines vorweg: saubere, aufgeräumte und ordentliche Kiesflächen vor und neben unseren Häusern sind keine Gartenflächen, sondern tote Wüsten. Schön asphaltierte Parkplätze und zubetonierte öffentliche Plätze sind weder sinnreich noch fantasievoll.Wir haben längst den natürlichen Bezug zur Natur verloren und die Formensprache der Natur durch unsere Ordnungssprache ersetzt. Die vermeintliche Sicherheit der Naturnähe, nämlich der Ausblick auf umgebende Wälder und Berge ist immer trügerisch und verlockend. Denn in der Stadtmitte atmen wir die mit Feinstaub belastete Luft der Stadt ein und nicht die gesunde Luft unserer sichtbaren Wälder.

Es ist Zeit, uns mit der Natur wieder zu versöhnen, sie nicht als unser Feindbild zu sehen und zu verstehen, dass wir Pflanzen und Bäume für unser Leben brauchen. Die Trennung zwischen Leben, Arbeit und Natur ist nicht zukunftsfähig. Eine zukunftsweisende Stadt definiert sich schon lange nicht mehr durch den Grad der Versiegelung, sondern durch Lebensqualität. Dazu gehört, dass wir uns auf Straßen und Plätzen der Stadt aufhalten, dort gerne sind und lange verweilen wollen.

Der heiße vergangene Sommer hat es uns vorgeführt. Niemand steht gerne bei Hitze in der prallen Sonne in der Stadtmitte. Der Naturschatten wird gesucht – und viel zu wenig gefunden. Ein Schirmschatten ist bestenfalls ein schwacher Ersatz.

Die Lösungen liegen auf der Hand und werden in vielen Regionen Europas und in zahlreichen Städten vorgelebt. Städte mit sehr hohen Sympathiewerten und größter Attraktivität sind grün. Teurer als pflanzliches Grün kommt einer Kommune nur noch dies: kein Grün.

Wir brauchen (wieder) Bäume in der Stadt! Rechnerisch braucht es pro 5 Einwohner mindestens ein erwachsener Baum,  um den Bewohnern und Besuchern eine gesunde, gefilterte Luft zu bieten. Natürlich geht das! Viele Straßen eignen sich für Alleen, zu den meisten Gebäuden könnten schlankwüchsige Bäume gepflanzt werden, so manche Fassade schreit geradezu, begrünt zu werden, damit sie ansehnlich, attraktiver wird. Parkplätze müssen nicht versiegelt sein, die Böden gehören aufgerissen und als versickerungsfähige Grünflächen angelegt. Das Straßenbegleitgrün, vor allem die Grünflächen der wenigen Parks sollten zu natürlichen Blühwiesen verändert und nur noch zweimal jährlich gemäht werden.

Und vor allem dies: jedes Flachdach der Stadt sollte begrünt werden. Extensiv (Sedumen- und Steinrosenflure ohne Pflegeaufwand) dort, wo es statisch nicht anders geht, intensiv (also mit Blühwiesen, Sträuchern und kleinwüchsigen Bäumen) dort, wo es statt der schweren Kiesschüttung möglich ist. So könnten öffentliche Gebäude, Wohnblöcke, Gewerbe-Gebäude, Industriebauten, Einkaufsparks usw. schon bald mit einer duftenden Pflanzenhaube erstrahlen. Pflanzenflächen kühlen die Umgebung stark, filtern die Feinstaube aus der Luft, wirken als Wasserverdunstungsflächen (Retention). Genau hier entsteht Artenvielfalt und Lebensraum für Pflanzen, Insekten und Vögel. Packen wir es an und machen unsere Städte zu blühenden Oasen. Zu einer Garten-und Waldstadt der Zukunft, in der Menschen gesund und gerne wohnen, leben und arbeiten.

Conrad Amber 2019